Bosch My Insurance

Gesundheitsvorsorge

Sichern Sie sich erstklassige medizinische Versorgung und Pflege. Reduzieren Sie Ihre Zuzahlungen auf ein Minimum. Wir helfen Ihnen gerne, den geeigneten Schutz zu finden.

Private und Gesetzliche Krankenversicherung

Ein älterer Mann bekommt von einer Ärztin eine Spritze

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bietet Ihnen einen umfangreichen und gesetzlich vorgegebenen Schutz. Mit der private Alternative (PKV) erhalten Sie eine erstklassige Behandlung als Privatpatient.

Die Möglichkeit für einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung besteht immer dann, wenn Sie mit Ihrem Bruttogehalt ohne Tantieme oder Bonifikationen die Jahresarbeitsentgeltgrenze des jeweiligen Jahres dauerhaft überschreiten. Allerdings sollte der Entschluss für eine private Krankenvollversicherung niemals aus Spargründen motiviert sein, da die Beitragsentwicklung der privaten Krankenversicherung immer parallel zur gesetzlichen Krankenkasse erfolgt.

Gerne werben einzelne Versicherungsunternehmen mit günstigen Beiträgen und Leistungen, die gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung in jungen Jahren und als Single ein deutliches Einsparpotenzial darstellen. Jedoch ist bei diesen Hochglanzversprechungen Vorsicht und eingehende Prüfung geboten. Oftmals bleiben die Einstiegsbeiträge im Verlauf der Versicherungszeit nicht auf diesem günstigen Anfangsniveau und übersteigen mit zunehmendem Alter der versicherten Person schnell den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung.

Angebot zur privaten Krankenversicherung

Bei Ihrer Entscheidung unterstützen wir Sie gern persönlich. Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch, per E-Mail, Fax oder über unser Kontaktformular.

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Bosch BKK

Die Bosch BKK ist als gesetzliche Krankenversicherung ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Ausrichtung der Bosch-Gruppe und strategischer Partner. Als Betriebskrankenkasse der Bosch-Gruppe ist sie eng mit dem Trägerunternehmen verbunden. Gleichzeitig ist die Bosch BKK offen für alle. Nicht nur für Bosch-Mitarbeiter und ihre Angehörigen, sondern für alle, die die Grundsätze und Werte von Bosch teilen.

So gehört die Bosch BKK z.B. zu den Kassen mit den umfangreichsten Leistungen. Speziell leistet sie auch bei nicht beruflichen Auslandsreisen für alle von der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts (STIKO) in Verbindung mit den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes empfohlenen Impfungen – und sogar über die STIKO-Empfehlung hinaus, wenn der Arzt mehr verordnet.

Weitere Informationen, Kontakt- und Vergleichsmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage der Bosch BKK unter www.bosch-bkk.de.

Unter welchen Voraussetzungen kann ich in die PKV wechseln?

Die Möglichkeit für einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung besteht immer dann, wenn Sie mit Ihrem Bruttogehalt ohne Tantieme oder Bonifikationen die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) des jeweiligen Jahres dauerhaft überschreiten.

Inwiefern sind Ehegatten und Kinder versichert?

Eine Familienversicherung wie in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gibt es in der privaten Krankenversicherung (PKV) nicht. Jede Person zahlt einen risikogerechten Beitrag. Wenn der Alleinverdiener von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung wechselt, endet die Familienversicherung für den (nicht sozialversicherungspflichtigen) Ehegatten und die Kinder. Sie müssten sich dann gegen einen eigenen Beitrag in der GKV freiwillig oder privat krankenversichern.

Kann ich in die GKV zurückwechseln?

Ein Zurück in die GKV ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Wenn Sie bspw. arbeitslos werden oder wenn Ihr Einkommen unter die Krankenversicherungspflichtgrenze fällt, werden Sie wieder versicherungspflichtig und müssen wieder in die gesetzliche Krankenversicherung. Dies ist jedoch nur bis zum 55. Lebensjahr möglich, danach ist der Weg zurück in die GKV versperrt.

Kann ich eine einmal gewählte Tarifkonstellation später noch verändern?

Sollte das gewählte Versicherungsunternehmen mehrere Tarife zur Auswahl haben, besteht für Sie grundsätzlich die Möglichkeit, im vertraglichen Rahmen von einem in den anderen Tarif zu wechseln und den Versicherungsschutz Ihren neuen Bedürfnissen anzupassen.

Enthält der neue Tarif Mehrleistungen, die in dem alten Tarif nicht versichert waren, ist der Tarifwechsel oftmals mit einer erneuten Gesundheitsprüfung und neuen Wartezeiten verbunden. Die vorhandenen Alterungsrückstellungen aus dem alten Tarif werden angerechnet und wirken beitragsmindernd.

Erhalte ich einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung von meinem Arbeitgeber?

Ja. Der Arbeitgeber bezahlt die Hälfte des Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrags (kein Pflegetagegeld), maximal jedoch den Zuschuss, den er an die gesetzliche Krankenversicherung bezahlen müsste. Der Arbeitgeberzuschuss wird Ihnen mit Ihrem Gehalt als Nettobeitrag ausgezahlt. Sie zahlen dann den vollen Krankenversicherungsbeitrag an das Versicherungsunternehmen.

Zahnzusatz

Eine junge Frau putzt sich vor einem Spiegel fröhlich die Zähne.

So haben Sie gut lachen! Attraktive Zähne sind ein Zeichen von Vitalität und Gesundheit. Trotz bester Pflege können früher oder später Zahnerhalt- oder Zahnersatzmaßnahmen notwendig werden.

Seit 2005 erhalten gesetzlich Krankenversicherte für Zahnerhalt- und Zahnersatzmaßnahmen nur noch Festzuschüsse. Diese Festzuschüsse orientieren sich am jeweiligen Befund (z. B. ein fehlender Zahn) – unabhängig davon, ob sich der Patient für eine medizinisch anerkannte, preiswerte oder aufwendige Zahnersatzleistung entscheidet. Er erhält immer nur den befundorientierten Festzuschuss, der eine Grundversorgung abdeckt. Zahnerhalt bzw. Zahnersatzversorgungen, die darüber hinausgehen und meist einer Behandlungsoptimierung, dem Komfort bzw. der Kosmetik dienen, müssen zunehmend vom Patienten selbst bezahlt werden.

Daher kann sich für Sie und Ihre Familie eine Zahnzusatzversicherung lohnen, mit deren zusätzlichen Erstattungen Zahnerhalt- und Zahnersatzmaßnahmen bezahlbar werden. Für kieferorthopädische Regulierungsmaßnahmen ist diese sogar unerlässlich, da eine Kostenübernahme bei den gesetzlichen Krankenversicherungen nur vorgesehen ist, wenn erhebliche Einschränkungen oder Anomalien bestehen.

Produktrechner

Was sind zahnerhaltende Maßnahmen?

Die Zahnerhaltungskunde, auch „konservierende Zahnheilkunde“ genannt, befasst sich besonders mit der Erhaltung bestehender Zähne oder Teilen davon. Hierzu zählen insbesondere vorbeugende Maßnahmen, die der Zahnerhaltung dienen und Erkrankungen des Zahnhalteapparates und des Zahnfleisches (parodontologische Untersuchungen) vorbeugen.

Zu den Zahnerhaltmaßnahmen zählen:

  • professionelle Zahnreinigung
  • Fissurenversiegelung
  • Kunststofffüllungen (Kompositfüllungen als Alternative für Amalgamfüllungen zur Kariesbehandlung)
  • Gussfüllungen (Inlays, Onlays, je nach Versicherer auch Zahnersatz)
  • Parodontosebehandlungen
  • Wurzelbehandlung
  • funktionsanalytische Maßnahmen
  • Knirschschienen
  • kieferorthopädische Regulierungsmaßnahmen

Was bedeutet Zahnersatz?

Der Begriff Zahnersatz steht für die Versorgung massiv geschädigter oder fehlender Zähne. Die Kategorisierung des Zahnersatzes unterteilt sich in herausnehmbar oder festsitzend sowie zahngetragen oder schleimhautgetragen bzw. eine Kombination aus beiden.

Zu den Zahnersatzmaßnahmen gehören:

  • Inlays und Onlays (s. „Zahnerhaltmaßnahmen“)
  • Teil- und Vollkronen
  • Brücken
  • Teil- und Vollprothesen
  • Implantate

Was versteht man unter einem Heil- und Kostenplan?

Der Heil- und Kostenplan dokumentiert die geplante Versorgung des Patienten mit Zahnersatz oder kieferorthopädischen Maßnahmen und muss vor Beginn einer Behandlung, sofern Leistungen von der Krankenversicherung in Anspruch genommen werden sollen, vom Zahnarzt oder Kieferorthopäden kostenfrei erstellt werden.

Auf dem Heil- und Kostenplan werden von dem behandelnden Arzt der Befund, die geplante Versorgungsmaßnahme und der Festkostenzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung aufgeführt. Zusätzlich trägt der Zahnarzt die geschätzten Kosten für die zahntechnischen Leistungen und die Materialkosten ein. Hierfür wird bei umfangreichem Zahnersatz vom Dentallabor ein Kostenvoranschlag angefordert.

Ambulante Kosten

Eine Ärztin zeigt und erklärt einer Patientin lächelnd einen Zettel. Die Patinetin lächelt auch.

Gesetzlich krankenversichert bleiben und trotzdem als Privatpatient beim Arzt behandelt werden: Der ambulante Kostenerstattungstarif ist eine echte Alternative zur Krankenvollversicherung und lässt Ihnen die volle Flexibilität für Ihre Zukunftsplanung.

Aufgrund überfüllter Wartezimmer oder langer Terminwartezeiten haben zahlreiche gesetzlich Krankenversicherte den Wunsch, eine private Krankenvollversicherung in Anspruch zu nehmen. Dies ist jetzt mit der neuen Vertragskonstellation des Kostenerstattungstarifs möglich und lässt Ihnen jede Flexibilität für Ihre Zukunftsplanung.

Gesetzlich Krankenversicherte können mit ihrer Krankenkasse die Kostenerstattung anstelle der Abrechnung über die Versichertenkarte vereinbaren und haben zusammen mit der Zusatzversicherung des privaten Kostenerstattungstarifs den Status eines Privatpatienten bei ambulanten Behandlungen. Mit dieser Zusatzversicherung genießen Sie eine Vielzahl von Leistungen, die Sie als Kassenpatient schon lange vermissen.

Angebot

Wenn Sie ein individuelles Angebot für einen ambulanten Kostenerstattungstarif wünschen, so nehmen Sie bitte mit uns per Telefon oder E-Mail Kontakt auf. Wir erstellen Ihnen dann umgehend ein passendes Angebot und lassen es Ihnen zukommen.

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Was bedeutet eigentlich „Kostenerstattung“?

Die gängige Abrechnungsform in der gesetzlichen Krankenversicherung ist das Sachleistungsprinzip. Hierbei erhält der Versicherte medizinische Leistungen gegen Vorlage seiner Versichertenkarte. Die Leistungen müssen nach dem Gesetz ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein.

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung erhalten die benötigten Leistungen i. d. R. als Sach- oder Dienstleistung. Das bedeutet: Die Krankenkassen stellen die Leistungen zur Verfügung und übernehmen die Kosten. Die Patienten müssen nicht in Vorleistung treten.

Jeder gesetzlich Versicherte hat jedoch ein Wahlrecht. Er kann anstelle der Sach- oder Dienstleistung die Kostenerstattung wählen. Der gesetzlich Versicherte wird dadurch zum Selbstzahler der medizinischen Leistungen und ist somit Privatpatient.

Kostenerstattung heißt also für Sie, die Vorzüge eines Privatpatienten zu genießen, auch wenn Sie gesetzlich versichert sind.

Wie vereinbare ich die Kostenerstattung?

Nach Abschluss des Kostenerstattungstarifs nehmen Sie Kontakt mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse auf. Sie erklären ihr gegenüber, dass Sie sich für eine Abrechnung im Kostenerstattungsverfahren entschieden haben. Viele Krankenkassen haben hierfür spezielle Formulare. Die Kostenerstattung können Sie gesondert wählen für

  • ambulante ärztliche Leistungen,
  • zahnärztliche Leistungen,
  • stationäre Leistungen und
  • ärztlich veranlasste Leistungen (Medikamente, Heil- und Hilfsmittel).

Für den angebotenen Kostenerstattungstarif vereinbaren Sie mit Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung die Kostenerstattung für

  • ärztliche Leistungen und
  • ärztlich veranlasste Leistungen (Medikamente, Heil- und Hilfsmittel).

An die Wahl der Kostenerstattung sind Sie mindestens ein Kalenderjahr gebunden.

Wie bekomme ich meine Kosten erstattet?

Nach Abschluss der Heilbehandlung erhalten Sie von Ihrem Arzt oder Leistungserbringer eine Privatrechnung nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Es erfolgt also keine unmittelbare Abrechnung zwischen Arzt und Krankenkasse. Vom Arzt verordnete Medikamente sind direkt in der Apotheke zu zahlen. Ähnlich ist die Abwicklung bei Hilfsmitteln. Alle erhaltenen Rechnungen und Rezepte reichen Sie zunächst bei Ihrer Krankenkasse zur Erstattung ein. Diese erstattet Ihnen den Anteil, den sie auch bei Sachleistung übernommen hätte. Alle gesetzlich vorgeschriebenen Zuzahlungen und Arzneimittelrabatte werden bei der Kostenerstattung abgezogen. Vom Erstattungsbetrag kann die Krankenkasse zusätzlich einen Verwaltungskostenabschlag von 5 Prozent abziehen.

Nachdem Sie die Rechnung mit dem Erstattungsvermerk Ihrer Krankenkasse zurückerhalten haben, reichen Sie diese bei der privaten Zusatzversicherung ein. Diese erstattet Ihnen dann die restlichen erstattungsfähigen Aufwendungen nach der Leistungsbeschreibung des Tarifs. Sie begleichen Ihre Rechnungen innerhalb der Zahlungsfrist bei Ihrem Arzt oder Leistungserbringer.

Wer kann die Kostenerstattung nutzen?

Jeder gesetzlich Krankenversicherte kann die Vorzüge des Kostenerstattungstarifs nutzen.

Bei einer bestehenden Familienversicherung sind alle familienversicherten Mitglieder von der Kostenerstattung bei ihrer gesetzlichen Krankenversicherung mit erfasst, sodass für jedes Familienmitglied eine private Zusatzversicherung zur Kostenerstattung abgeschlossen werden muss.

Kann ich die ambulanten Leistungen des Kostenerstattungstarifs ergänzen?

Ja, Sie können den ambulanten Kostenerstattungstarif mit den zusätzlichen Bausteinen im Bereich der zahnärztlichen und stationären Versorgung erweitern. In diesem Fall erweitern Sie einfach die Kostenerstattungsvereinbarung mit Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung.

Krankenhaus

In einem Operationssaal werden dem Chirurg die Handschuhe angezogen, er hält dabei die Hände hoch.

Wenn Sie schon im Krankenhaus liegen müssen, dann sollten Sie sicher sein, dass Sie das Krankenhaus selbst aussuchen dürfen und von den besten Ärzten dieser Klinik behandelt werden.

Nach zahlreichen Reformen im Gesundheitswesen werden gerade im stationären Bereich die Sparmaßnahmen besonders deutlich. Sicherlich gehören die Großraum-Patientenzimmer mit fünf und mehr Betten mittlerweile der Vergangenheit an, aber diese Modernisierungsmaßnahmen der Patientenzimmer können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die pflegerische und medizinische Versorgung auf den Normalstationen zu manchen Tageszeiten nicht optimal gewährleistet ist.

Als gesetzlich Krankenversicherter haben Sie ohne eine stationäre Zusatzversicherung nur Anspruch auf die Behandlung durch den Stationsarzt und die Unterbringung in einem Mehrbett-Zimmer. Sollten Sie sich für ein anderes Krankenhaus als das für Sie vorgesehene entscheiden, müssen Sie ggf. die zusätzlichen Kosten aufgrund anderer Pflegesätze des gewählten Krankenhauses aus eigener Tasche bezahlen.

Eine Zusatzversicherung erstattet Ihnen die Mehrkosten, die z. B. durch die freie Krankenhauswahl, die Chefarztbehandlung und je nach gewähltem Tarif die besondere Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer entstehen können.

Produktrechner

Welche Kosten werden von einer stationären Zusatzversicherung übernommen?

Die Tarife erstatten nach Vorleistung durch die gesetzliche Krankenkasse die verbleibenden Restkosten für gesondert berechnete Leistungen der privatärztlichen Behandlung, der Unterbringung in einem Einbett- oder Zweibettzimmer, der Mehrkosten, die bei der Krankenhauswahl entstehen können, und gesondert berechnete Verpflegung.

Was versteht man unter „Kostenerstattung bei Leistungsverzicht“?

Einige Versicherungstarife gewähren eine Kostenerstattung in Form eines Krankenhaustagegeldes, wenn die versicherte Person ganz oder teilweise auf ihre versicherten Leistungen wie z. B. die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer oder die Behandlung durch den Chefarzt verzichtet.

Was beinhaltet die freie Krankenhauswahl bei einem stationären Aufenthalt?

Bei einer stationären Einweisung soll der Patient immer das „nächst geeignete Krankenhaus“ aufsuchen. Wenn Sie sich als Betroffener für ein anderes Krankenhaus als das auf Ihrer Einweisung (z. B. bessere Ausstattung, guter Ruf) entscheiden, kann es aufgrund von höheren Pflegesätzen in diesem Krankenhaus zu Mehrkosten kommen.

Die gesetzlichen Krankenkassen prüfen, ob eine stationäre Aufnahme nicht in einem kostengünstigeren Krankenhaus hätte erfolgen können und übernehmen ggf. die Mehrkosten nicht.

In welchen Ländern besteht der Versicherungsschutz?

Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf medizinisch notwendige Heilbehandlung in Europa.

Für das außereuropäische Ausland besteht in den einzelnen Tarifen zeitlich begrenzter Versicherungsschutz. Muss dieser Krankenhausaufenthalt im Ausland wegen notwendiger Heilbehandlung über diesen Zeitraum hinaus ausgedehnt werden, besteht i. d. R. Versicherungsschutz, solange die versicherte Person die Rückreise nicht ohne Gefährdung ihrer Gesundheit antreten kann.

Heilpraktiker

Ein junger Mann liegt entspannt mit geschlossenen Augen auf einer Liege und wird von einer Heilpraktikerin an der Schulter massiert.

Alternative Heilmethoden, Naturheilverfahren und Heilpraktikerbehandlungen haben eine jahrhundertealte Tradition und sind mit dem Vormarsch der Schulmedizin über viele Jahre hinweg nahezu in Vergessenheit geraten. Dabei verfolgen gerade diese Behandlungsmethoden eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen und nehmen sich die Zeit, nach den eigentlichen Ursachen von Beschwerden zu suchen.

Alternative Heilmethoden und Heilpraktikerleistungen können die Schulmedizin bei Ihrer Behandlung und Heilung unterstützen. Bei manchen Krankheitsbildern kann diese Form der ganzheitlichen Betrachtung des erkrankten Menschen sogar die Schulmedizin ersetzen.

In vielen Fällen ist diese Behandlungsform durch die Schulmedizin noch nicht anerkannt, sodass von der gesetzlichen Krankenversicherung keine Kosten für eine Behandlung übernommen werden. Mit den ambulanten Zusatzversicherungen haben Sie dennoch die Möglichkeit, selbstbestimmt auszuprobieren, was gut für Sie ist.

Produktrechner

Alternative Naturheilverfahren

Zu den alternativen Naturheilverfahren zählen u. a. die Körpertherapie (z. B. Eigenblutbehandlungen, Schröpfen, Blutegelbehandlungen), die die Selbstheilungskräfte des Erkrankten wieder mobilisieren und unterstützen soll, und einige Entspannungsverfahren wie Hypnose, Atem- und Gesprächstherapie.

Weiterhin zählen zu den alternativen Naturheilverfahren Behandlungsmethoden wie die Homöopathie, bei der der Patient ein nach seinem Krankheits- und Beschwerdebild hergestelltes Heilmittel erhält, dessen Potenz auf die spezifische Arzneikraft der Beschwerden abgestimmt ist. Bei dieser Form der Heilmittelbehandlung soll es nicht zu den unerwünschten Nebenwirkungen kommen, die bei einigen Arzneimittelgaben immer ausgelöst werden und gerade bei der Behandlung von Kindern mehr als unerwünscht sind.

Weiterhin gehören die Osteopathie, die Akupunktur und die traditionelle chinesische Medizin zu den Behandlungsmaßnahmen bei den alternativen Heilmethoden. Diese werden vorwiegend zum Lösen von Verspannungen, Blockaden und zur Schmerzbehandlung angewandt.

Werden Kosten für Naturheilverfahren auch von meiner gesetzlichen Krankenkasse übernommen?

Manche Krankenkassen gewähren mit Sonderprogrammen eine Kostenerstattung für Naturheilverfahren wie z.B. Akupunktur und Raucherentwöhnung.

Was bedeutet die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“?

Die Berufsbezeichnung Heilpraktiker ist eine in Deutschland geschützte Tätigkeitsbezeichnung für Personen, die eine staatliche Erlaubnis besitzen, Heilkunde auszuüben, ohne über eine ärztliche Zulassung (Approbation) zu verfügen.

Welche Behandlungsmethoden und Kosten werden übernommen?

Grundsätzlich werden alle Behandlungsmethoden übernommen, die im Leistungskatalog für Heilpraktiker oder dem Hufeland-Verzeichnis aufgeführt sind. Bei der Kostenerstattung durch Zusatzversicherungen wird der für die Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung stehende Betrag mit einer vordefinierten Maximalsumme limitiert.

Was ist das Hufeland-Verzeichnis?

Das Hufeland-Verzeichnis ist ein Abrechnungskatalog, der sowohl die unterschiedlichen Behandlungsmethoden von Naturheilverfahren als auch die jeweiligen Gebühren für diese Tätigkeiten definiert.

Krankentagegeld

Eine Frau bringt Ihrem kranken Mann eine Tablette und ein Wasserglas ans Sofa.

Auch wenn Ihre finanzielle Lebensplanung auf soliden Füßen steht, kann ein unvorhersehbares Ereignis schnell Ihre gesamten Vorhaben ins Wanken bringen.

Gerade wenn Sie der finanzielle Motor Ihrer Familie sind oder eine Immobilienfinanzierung optimal auf Ihre regelmäßigen beruflichen Einkünfte ausgerichtet ist, werden die finanziellen Einschnitte beim Bezug des gesetzlichen Krankentagegeldes besonders deutlich.

Eine private Krankentagegeldversicherung ist daher für gesetzlich und privat Krankenversicherte eine sinnvolle Ergänzung, damit es nach einem Unfall oder bei längerer Krankheit nicht zu finanziellen Engpässen kommt und Sie entspannt gesund werden können.

Gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmer haben nach Ablauf der Lohnfortzahlung seitens des Arbeitgebers (i. d. R. nach sechs Wochen) Anspruch auf Krankengeldzahlung durch ihre gesetzliche Krankenkasse.

Eine private Krankentagegeldabsicherung füllt den Fehlbetrag auf, der Ihnen im Bezug des gesetzlichen Krankentagegeld bei längerer Krankheit entsteht.

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Wie berechnet sich das gesetzliche Krankentagegeld?

Berechnungsformel für den Krankengeldtagessatz:

70 Prozent des Bruttogehaltes bzw. 90 Prozent des Nettogehaltes bis zur Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung des jeweiligen Jahres.

Formel: BBG für KV + PPV * 70 Prozent: 12 Monate : 30 Tage = gesetzliches Brutto- Krankentagegeld. Hiervon werden noch die Beiträge zu den Sozialversicherungssparten (Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) abgezogen. Somit vermindert sich das gesetzliche Krankentagegeld nochmals.

In welcher Höhe kann ich mein privates Krankentagegeld abschließen?

Das Krankengeld sollte das durch eine Arbeitsunfähigkeit (AU) entgangene Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen ersetzen. Die Höhe des privaten Krankengeldes ist begrenzt auf 90 Prozent des Nettoeinkommens (inkl. Sonderzahlungen), das regelmäßig im Berechnungszeitraum erzielt wurde, maximal aber 100 Prozent des Nettoeinkommens ohne Sonderzahlungen.

Falls Sie eine private Krankentagegeldversicherung abgeschlossen haben, melden Sie bitte, wenn sich Ihr Einkommen ändert, um eine Anpassung des Vertrags an die aktuelle Situation zu erfahren und keine Bereicherung oder Unterversicherung Ihres Tagegeldes zu erlangen. Beim Wechsel z. B. von einer angestellten in eine selbstständige Tätigkeit müssen Ihrem Vertrag andere Tarife und Vertragskonditionen zugrunde gelegt werden.

Wie lange wird das gesetzliche und private Krankentagegeld bezahlt?

Das gesetzliche Krankentagegeld wird für maximal 78 Wochen Arbeitsunfähigkeit für die gleiche Krankheit innerhalb der letzten 3 Jahre bezahlt, danach erhält der Versicherte keine Leistungen mehr von seiner gesetzlichen Krankenversicherung und wird ausgesteuert, ungeachtet dessen, ob er noch krank ist oder nicht.

Das private Krankentagegeld wird so lange bezahlt, bis

  • die versicherte Person wieder genesen ist,
  • sie eine Berufs- oder Erwerbsminderungsrente erhält oder
  • sie den Zeitpunkt der Altersrente erreicht hat.

Muss ich auf mein Krankentagegeld Steuern bezahlen?

Ja, Krankengeld wird im Steuerrecht für die Ermittlung des Steuersatzes der übrigen Einkünfte dem Bruttoeinkommen zugerechnet. Aus der Addition von Bruttogehalt und Krankengeld wird der Steuersatz ermittelt, der anschließend für das Bruttogehalt gilt. Damit bleibt das Krankengeld selbst zwar steuerfrei, wirkt sich aber dennoch indirekt auf die Einkommenssteuer aus (sogenannter „Progressionsvorbehalt“).

Die Zahlungen von Krankengeld müssen beim Lohnsteuerjahresausgleich oder der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Das Krankentagegeld der privaten Krankenversicherung ist steuerfrei und muss im Gegensatz zum Krankengeld der GKV nicht in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.

Erhalte ich Krankentagegeld, wenn ich in einer Reha-Maßnahme bin?

Nein, da es sich bei einer Reha-Maßnahme um eine Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung handelt, zahlt sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenkasse kein Krankengeld. Dafür muss der Versicherte selbst bei der Rentenversicherung Übergangsgeld beantragen. Das Übergangsgeld der Rentenversicherung beträgt für gesetzlich Versicherte ohne Kinder 68 Prozent des letzten Nettoarbeitsentgelts, mit einem Kind mit Kindergeldanspruch 75 Prozent.

Was ist der Unterschied zu einer Kur- oder Reha-Maßnahme?

Die Reha-Maßnahme
Der Begriff Rehabilitation leitet sich vom lateinischen Wort „rehabilitatio“ ab, was so viel wie „Wiederherstellung“ bedeutet. Bei der medizinischen Rehabilitation geht es darum, durch Unfälle oder Krankheiten verloren gegangene Fähigkeiten wiederherzustellen. Ziel der medizinischen Rehabilitation ist es, den Patienten dabei zu unterstützen, wieder am Erwerbs- und Alltagsleben teilzunehmen.
Finanziert werden diese Maßnahmen zur Rehabilitation durch die gesetzliche Rentenversicherung.

Die Kur
Auf den ersten Blick ist das sogenannte „Kurheilverfahren“ dem Reha-Aufenthalt sehr ähnlich, dennoch unterscheiden beide sich in einem wichtigen Punkt: Rehabilitation soll die Gesundheit des Patienten wiederherstellen. Die Kur soll seine Gesundheit aufrechterhalten. Bei der Kur geht es also mehr um Vorbeugung als um „Reparatur“.
Eine Kur machen z. B. Menschen mit chronischen Erkrankungen. Kostenträger für eine Kurmaßnahme sind die Krankenkassen.

Reiserücktritt und Reisegepäck

Familie mit Reisegepäck

Eine Erkrankung bereits vor Reisebeginn oder am Urlaubsort, Ihr Koffer hat ein anderes Reiseziel genommen als Sie, alle diese Dinge können den Urlaub schnell zu einem Desaster werden lassen. Es gibt viele gute Gründe, die eine Reisegepäck- oder Reiserücktrittsversicherung unverzichtbar machen, denn nur so können Sie sich vor den finanziellen Verlusten dieser Ereignisse schützen.

Als Frühbucher oder Familie mit kleinen Kindern müssen Sie immer mit dem Unvorhergesehenen rechnen. Oft ist dann der Reiseantritt oder die Fortsetzung der Reise nicht möglich. Die meisten Veranstalter verlangen in diesem Fall die Zahlung des vollen Reisepreises oder eines wesentlichen Teils davon als Stornogebühr. Bei einem Reiseabbruch erhalten Sie die nicht in Anspruch genommene Reiseleistung nicht zurückerstattet und es können durch Umbuchungen des Beförderungsmittels erhebliche Mehrkosten entstehen. Eine Reiserücktritts- und eine Reiseabbruchversicherung ist daher gerade bei kostenintensiven Urlaubsreisen eine sinnvolle Ergänzung für Ihren Versicherungsschutz.

Was sind Rücktrittsgründe?

  • Unfallverletzung, unerwartete und schwere Erkrankung, Tod
  • Schwangerschaft
  • Bruch von Prothesen oder Lockerung implantierter Gelenke
  • Impfunverträglichkeit
  • Mitteilung eines Termins zur Organspende oder zum Empfang eines Organs
  • Betriebsbedingte Kündigung und Wiedereinstellung nach Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit
  • Arbeitsplatzwechsel, sofern die Probezeit in die versicherte Reisezeit fällt
  • Erheblicher Schaden am Eigentum (mindestens 2.500 Euro) der versicherten Person infolge von Feuer, Elementarereignissen, Leitungswasserschäden oder strafbaren Handlungen Dritter
  • Schüler- und Studentenschutz: Wiederholungsprüfung fällt in die versicherte Reisezeit, Nichtversetzung oder Nichtzulassung zur Prüfung
  • Unerwartete gerichtliche Ladung
  • Adoption eines minderjährigen Kindes, sofern Ihre Anwesenheit notwendig ist
  • Verkehrsmittelverspätung um mindesten 2 Stunden
  • Unerwartete schwere Erkrankung eines/einer zur Reise angemeldeten Hundes/Katze einer versicherten Person

Welche Ereignisse sind bei der Urlaubsgarantie (Reiseabbruchversicherung) versichert?

  • Schwere Unfallverletzung, unerwartete und schwere Erkrankung oder Tod
  • Schwangerschaft
  • Bruch von Prothesen oder Lockerung von implantierten Gelenken
  • Impfunverträglichkeit
  • Mitteilung eines Termins zur Organspende oder zum Empfang eines Organes
  • Erheblicher Schaden am Eigentum (mindestens 2.500 Euro) der versicherten Person infolge von Feuer, Elementarereignissen, Leitungswasserschäden oder strafbaren Handlungen Dritter
  • Unerwartete gerichtliche Ladung
  • Adoption eines minderjährigen Kindes, sofern Ihre Anwesenheit notwendig ist
  • Verspätung öffentlicher Verkehrsmittel um mindestens 2 Stunden
  • Zwingende Verlängerung der Reise aufgrund von Naturkatastrophen bzw. Elementarereignissen

Wer gehört zum Kreis der versicherten Personen?

  • Personen, die mit Ihnen gemeinsam eine Reise gebucht haben. Dies gilt nicht, wenn mehr als 6 Personen oder bei Familientarifen mehr als 2 Familien gemeinsam eine Reise buchen.
  • Ihre Angehörigen und die Angehörigen des Ehepartners bzw. Lebensgefährten. Als Angehörige zählen der Ehepartner oder Lebensgefährte, die Kinder, Adoptivkinder, Stiefkinder, Pflegekinder, Schwiegerkinder, Eltern, Adoptiveltern, Stiefeltern, Pflegeeltern, Großeltern, Geschwister, Enkel, Tanten, Onkel, Neffen und Nichten.
  • Die Personen, die nicht mitreisende minderjährige oder pflegebedürftige Angehörige betreuen
  • Falls gesondert vereinbart Begleitpersonen bei Gruppenreisen (z. B. Reisen mit Lehrern, Eltern, Skippern)

Auslandsreise

Ein Pärchen studiert in der Natur eine Landkrate mit einem Kompass in der Hand.

Sonnenuntergänge an den schönsten Orten der Welt, ein Kurzurlaub mit der Familie oder die Spontanreise zu Events im Ausland – für uns alle ist Urlaub die schönste Zeit des Jahres.

Doch wenn Sie im Ausland krank werden, können z.B. für eine Behandlung oder einen Krankentransport zurück nach Deutschland sehr hohe Kosten auf Sie zukommen. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist daher für Auslandsreisen immer sinnvoll.

Bei Reisen innerhalb Europas sind Sie in der Regel über Ihre gesetzliche Krankenversicherung geschützt. Dennoch ist es sinnvoll, eine zusätzliche Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. Denn sind Sie im Ausland auf ärztliche Hilfe angewiesen, müssen Sie die entstehenden Behandlungskosten meist vor Ort selbst tragen und diese erreichen schnell das Niveau eines Privatpatienten. Die deutschen Krankenversicherer übernehmen diese nur anteilig.

Für Notfallbehandlungen in außereuropäischen Ländern übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung gar keine Kosten. Daher ist hier eine Auslandsreisekrankenversicherung zwingend notwendig.

Gleiches gilt auch für langfristige Auslandsaufenthalte. Ob Stipendium, Praktikum, Doktorandenstelle oder die Teilnahme an einem Work-&-Travel-Programm. Oftmals besteht für diese Zeit keiner oder nur unzureichender Versicherungsschutz bei Krankheiten, Unfällen oder Missgeschicken.

Um Sie vor den möglichen finanziellen Folgen zu schützen, gibt es je nach Bedarf den passenden Versicherungsschutz.

In welchen Ländern bin ich versichert?

Der Versicherungsschutz besteht auf privaten und beruflichen Reisen, rund um die Uhr, weltweit – ausgenommen Deutschland.

Was muss ich bei Reisen nach Kuba und in die USA beachten?

Wichtige Information für Kuba-Reisende: Sie sind verpflichtet, bei der Einreise einen für Kuba gültigen Krankenversicherungsschutz für die vorgesehene Aufenthaltsdauer nachzuweisen. Dies gilt auch für im Ausland lebende kubanische Staatsangehörige. Bitte setzen Sie sich mindestens vier Wochen vor Reiseantritt mit Ihrem Auslandsreisekrankenversicherungs-Unternehmen in Verbindung, die Ihnen für das Reiseland Kuba eine gesonderte Versicherungsbestätigung ausstellt.

Unser Tipp für USA-Reisende: Setzen Sie sich vor Reiseantritt mit Ihrem Auslandsreisekrankenversicherungs-Unternehmen in Verbindung. Dieses kann Ihnen in den meisten Fällen eine Liste mit kooperierenden Fachärzten und weitere Informationen zur Verfügung stellen, sodass Sie bei einem stationären Krankenhausaufenthalt nicht in finanzielle Vorleistung treten müssen.

Wie lange gilt der Versicherungsschutz?

Der Versicherungsschutz für eine Auslandsreisekrankenversicherung variiert bei den einzelnen Versicherungsunternehmen, sodass hierüber pauschal keine Angabe gemacht werden kann. Haben Sie bereits anderweitig einen Vertrag für eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen, sollten Sie sich mit diesem Versicherungsunternehmen in Verbindung setzten. Die von uns angebotenen Versicherungsunternehmen gewähren folgenden Versicherungsschutz pro Reisedauer:

  • Hanse Merkur: bis zu 56 Tage bei Urlausreisen/ bis zu zehn Tage bei Geschäftsreisen
  • Barmenia: bis 42 Tage je Urlaubsreise

Bei einem langfristigen Auslandsaufenthalt entspricht der Versicherungsschutz der gewählten Reisedauer.

Was leistet die Auslandsreisekrankenversicherung?

Der Versicherungsschutz umfasst die medizinisch notwendigen Maßnahmen bei einer akut auftretenden Erkrankung oder nach einem Unfall im Ausland. Erstattet werden hierbei die anfallenden Kosten für die ambulante, stationäre oder zahnmedizinische Notfallversorgung, die Mehrkosten für einen medizinisch notwendigen Krankenrücktransport, und üblicherweise auch Überführungs- und/oder Bestattungskosten bei Tod im Ausland. Behandlungen, wegen denen eine Auslandsreise angetreten wurde, sind vom Versicherungsschutz grundsätzlich ausgeschlossen.

Warum ist eine Auslandsreisekrankenversicherung für mich als gesetzlich Versicherter sinnvoll?

Europäisches Ausland: Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Behandlungskosten im Rahmen der Krankenversorgung des jeweiligen Landes maximal bis zu der Höhe, die Sie auch im Inland erstatten würde. In der Regel entstehen erhebliche Eigenanteile.

Außereuropäisches Ausland: Es besteht kein Versicherungsschutz über die gesetzliche Krankenversicherung und somit kein Leistungsanspruch.

In beiden Fällen entstehen für Sie zum Teil beträchtliche Kosten. Darüber hinaus übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung generell keine Kosten für den medizinisch notwendigen Rücktransport. Genau hier schützt Sie Ihre Auslandsreisekrankenversicherung.

Warum ist diese Versicherung für mich als privat Versicherter sinnvoll?

In den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Krankenvollversicherung ist vereinbart:

Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf Heilbehandlung in Europa. Während des ersten Monats eines vorübergehenden Aufenthaltes im außereuropäischen Ausland besteht auch ohne besondere Vereinbarung Versicherungsschutz. Muss der Aufenthalt wegen notwendiger Heilbehandlung über einen Monat hinaus ausgedehnt werden, besteht Versicherungsschutz, solange die versicherte Person die Rückreise nicht ohne Gefährdung ihrer Gesundheit antreten kann, längstens aber für weitere 2 Monate.

Darüber hinaus sollten Sie als privat Versicherte(r) Ihren Vollversicherungstarif genau prüfen, denn der Rücktransport ist nicht in jedem Tarif mitversichert. Auch werden eventuelle Selbstbehalte aus der Vollkostenversicherung durch die zusätzliche Auslandsreisekrankenversicherung nicht fällig. Darüber hinaus wirken sich die Erstattungen der Rechnungen im Rahmen der Auslandsreisekrankenversicherung nicht auf Ihre Beitragsrückerstattung aus sofern Sie keine Rechnungen zu Behandlungen in Deutschland einreichen.

Erhalte ich einen Versicherungsnachweis?

Nach Antragstellung erhalten Sie einen Versicherungsschein, der Ihnen als Nachweis dient. In ihm sind neben den Versicherungsbedingungen auch eine Partnerliste und Notfallnummern genannt.

Kann ich mich in der Auslandreisekrankenversicherung versichern, wenn ich im Ausland lebe?

Personen mit einem Wohnsitz im Ausland können wir in diesem Bereich leider keinen Versicherungsschutz bieten. Ausnahme: Personen mit Wohnsitz im Ausland mit dem Reiseziel Deutschland (ausländische Gäste).

Unser Tipp: Wenden Sie sich an einen Versicherer in Ihrem Wohnland.

Wie lange läuft mein Vertrag?

Der Vertrag für eine Urlaubs-Auslandsreisekrankenversicherung wird für die Dauer eines Jahres abgeschlossen und verlängert sich stillschweigend automatisch jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht einen Monat vor Ablauf Ihres individuellen Versicherungsjahrs schriftlich gekündigt wird.

Bei langfristigen Auslandsreisen entspricht die Vertragsdauer der Auslandsreisekrankenversicherung der gewünschten Aufenthaltsdauer im Ausland.

Kann ich einen Antrag auch kurzfristig stellen?

Die Antragsstellung kann auch sehr kurzfristig erfolgen. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Antragsstellung immer vor Reiseantritt von Deutschland aus erfolgen muss.

Pflege

Eine ältere Frau mit einem Stock und ihre Ärztin lächeln in die Kamera.

Niemand möchte zum Pflegefall werden, dennoch kann es jeden treffen. Pflegebedürftigkeit ist keine Frage des Alters. Durch Unfälle oder Krankheiten sind in Deutschland ca. zwei Mio. Menschen pflegebedürftig, diese Zahl wird in den kommenden Jahren noch erheblich ansteigen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet zwar eine gewisse Grundsicherung bei Pflegebedürftigkeit. Diese reicht in den meisten Fällen aber nicht aus, um die Pflegekosten in vollem Umfang zu begleichen. Entlasten Sie sich und Ihre Angehörigen, um die evtl. fehlenden finanziellen Mittel für eine ambulante oder stationäre Pflege aufbringen zu können, ohne dabei Ihr Eigenheim oder Erspartes antasten zu müssen. Die von uns vorausgewählten Pflegetagegeldtarife erstatten je nach Pflegegrad prozentual das vereinbarte Pflegetagegeld ohne Kostennachweis. Hierbei ist es unerheblich, ob Sie sich durch einen professionellen Pflegedienst versorgen lassen oder Ihre Angehörigen die Pflege übernehmen.

Produktrechner

Wann ist man pflegebedürftig?

Pflegebedürftig im Sinne des Sozialgesetzbuches sind Personen, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Erkrankung bzw. Behinderung auf Dauer (mindestens sechs Monate) nicht in der Lage sind, Verrichtungen des täglichen Lebens ohne fremde Hilfe zu bewältigen.

Wie erhalte ich Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung?

Um Leistungen von der gesetzlichen oder privaten Pflegepflichtversicherung zu erhalten, muss die betroffene Person oder deren Angehöriger/Bevollmächtigter einen formlosen Antrag auf Pflegeleistungen an die jeweilige Kranken- bzw. Pflegekasse stellen.

Welche Leistungen sieht die gesetzliche Pflegeversicherung vor?

Von der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung wird eine Sach- oder Geldleistung erbracht. Eine Kombination beider Varianten ist ebenfalls möglich.

Was versteht man unter Pflegegeld, und wann wird dies bezahlt?

Wenn die pflegebedürftige Person ihre häusliche Versorgung durch die Familie, Nachbarn oder Freunde selbst organisiert und sicherstellt, kann sie ein monatliches Pflegegeld bei der Pflegeversicherung beantragen. Die Höhe dieses Pflegegeldes staffelt sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit.

Um die Qualität der häuslichen Pflege sicherzustellen, kontrolliert bei Beziehern von Pflegegeld in regelmäßigen Abständen ein Pflegedienst oder eine Sozialstation die Pflegeleistung der pflegenden Personen.

Was versteht man unter ambulanter bzw. häuslicher Pflege?

Die Versorgung des Pflegebedürftigen erfolgt zu Hause und wird zumeist von Familienangehörigen, ehrenamtlichen Helfern oder im Rahmen von Nachbarschaftshilfe sichergestellt.

Was versteht man unter teilstationärer Pflege?

Bei der teilstationären Pflege wird die zu betreuende Person entweder tagsüber oder nachts in einem Pflegeheim untergebracht. Dies ist oftmals dann der Fall, wenn die Pflegepersonen tagsüber verhindert sind (etwa aufgrund von Berufstätigkeit) oder – gerade bei der teilstationären Aufnahme in der Nacht – besondere Pflege- oder Überwachungsmaßnahmen (z. B. Dialyse) am Pflegebedürftigen erbracht werden müssen. Die teilstationäre Pflege dient v. a. dazu, den Pflegebedürftigen trotz eines starken Betreuungsbedarfs möglichst lange den Aufenthalt in seiner gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen.

Was versteht man unter vollstationärer Pflege?

Ist eine häusliche oder teilstationäre Pflege nicht mehr möglich oder kommt sie wegen der Besonderheit des Einzelfalls nicht in Betracht, haben Pflegebedürftige Anspruch auf Pflege in einer stationären Einrichtung.

Eine Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung erfolgt nur für die allgemeinen Pflegeleistungen. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie für Zusatzleistungen sind von dem Pflegebedürftigen bzw. seinen Angehörigen selbst zu tragen.

Was ist Demenz?

Das Krankheitsbild Demenz ist ein Anzeichen einer meist chronischen oder fortschreitenden Erkrankung des Gehirns, das zumeist ältere Mensch betrifft. Diese geht mit einer Störung vieler Fähigkeiten des Betroffenen einher.

Hierzu gehören z. B. der Verlust des Lernens, des Erinnerns, der Orientierung, des Denkens oder des Rechnens. Oftmals kommt es außerdem zu einem schleichenden Verlust der Sprache, der Ausdrucksfähigkeit, der Auffassungsgabe und des Urteilsvermögens. Gewöhnlich begleiten Veränderungen der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens oder der Motivation die Beeinträchtigungen.

Für die Diagnose einer Demenz und somit einer Anerkennung seitens der gesetzlichen Pflegeversicherung müssen die vorgenannten Anzeichen über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bestanden haben und weiterhin bestehen.

Müssen meine Angehörigen für meine Pflegekosten aufkommen?

Nein, es sei denn, das Vermögen oder die Rente des Pflegebedürftigen reichen nicht aus, die Kosten für seine Pflege sicherzustellen, und er nimmt für die Finanzierung der Pflegemaßnahmen das Sozialamt in Anspruch.

Wenn der Pflegebedürftige einen Anspruch auf Geldleistungen gegenüber dem Sozialamt geltend macht, sind seine Kinder verpflichtet, ihre Einkünfte und sämtliche Sparvermögen offenzulegen. Hierzu müssen der Behörde die Gehaltsabrechnungen der letzten zwölf Monate sowie der letzte Einkommensteuerbescheid vorgelegt werden.

Müssen Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern aufkommen?

Seit dem 01.Januar 2020 sind Kinder erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von 100.000 Euro ihren Eltern gegenüber zum Unterhalt verpflichtet.

Für die Prüfung der individuellen Einkommensgrenze ist nur das Jahreseinkommen des Kindes entscheidend. Verdienen Sie zusammen mit dem Einkommen Ihres Partners mehr als 100.000 Euro, verpflichtet Sie das nicht zum Unterhalt für Ihre Eltern – es zählt nur Ihr eigenes.

In der Regel machen Sozialhilfeträgen den Anspruch auf Elternunterhalt geltend und fordern Sie auf Ihr Einkommen und Vermögen offenzulegen.

Müssen Sie keinen Unterhalt für Ihre Eltern zahlen oder reicht der gezahlte Unterhalt nicht für die Kosten, bekommen Ihre Eltern Sozialhilfe.

Sehhilfe und Augenvorsorge

Ein Optiker reicht seiner Patientin eine Brille.

Mit unseren Zusatzversicherungen erhalten Sie attraktive Zuschüsse für Sehhilfen, Laser-Operationen zur Sehschärfen-Korrektur und augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen. Kosten, die Sie dann nicht mehr selbst tragen müssen. Das sieht man gerne!

Eine Sehminderung durch eine fehlende oder falsche Brille kann sich unbemerkt entwickeln – und nicht zuletzt im Straßenverkehr gefährlich werden. Das gilt für Groß und Klein, denn eine schleichende Sehschwäche kann bereits im Kleinkindalter entstehen. Aber auch sich unbemerkt entwickelnde Augenkrankheiten können die Sehkraft langfristig bedrohen – wie z. B. das im Volksmund „Grüner Star“ genannte Glaukom. Seitens der gesetzlichen Krankenkassen erhalten Sie für Sehhilfen, regelmäßige augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen und Laser-Operationen zur Sehschärfen-Korrektur erst dann eine Kostenerstattung, wenn ein krankhafter Befund vorliegt. Zudem werden nur die Kosten für Brillengläser in einfachster Ausführung mit einem Festkostenzuschuss je Schweregrad der Fehlsichtigkeit übernommen. Brillengestelle, Pflegemittel und Kontaktlinsen aus kosmetischen Gründen sind von der Kostenübernahme der gesetzlichen Kassen gänzlich ausgeschlossen. Informieren Sie sich jetzt über die Leistungen und Konditionen unserer Sehhilfe- und Augenvorsorgeversicherungen oder lassen Sie sich persönlich beraten: Mit den attraktiven Zuschüssen durch unsere Versicherungen schützen Sie Ihre Augen und Ihre Sehkraft langfristig und kosteneffizient.

Was versteht man unter einer Laser-Operation am Auge?

Bei einer Laser-Operation am Auge handelt es sich um einen operativen Eingriff, bei dem eine Fehlsichtigkeit oder Erkrankung des Auges mittels Lasertechnik korrigiert wird. Je nach Schwere der Fehlsichtigkeit oder Augenerkrankung kann bei dieser Operationstechnik eine künstliche Augenlinse eingesetzt werden.

Welche Untersuchungen gehören zu einem augenärztlichen Basis-Check?

Zum augenärztlichen Basis-Check gehört ein gründliches Gespräch über Ihr Sehen und Ihre allgemeine Gesundheit. Ebenso enthalten: die Bestimmung der Brechkraft Ihrer Augen (Sehschärfe) und der Dioptrienstärke Ihrer bereits vorhandenen Brille sowie die Prüfung Ihrer Augenbeweglichkeit und die Messung des Augendrucks (Tonometrie) zur Glaukom-Vorsorge. Beim Glaukom, auch „Grüner Star" genannt, bewirkt ein erhöhter Augeninnendruck oder eine Durchblutungsstörung des Auges das Absterben des Gewebes am Sehnervkopf. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und rechtzeitige Erkennung kann ein Glaukom behandelt werden.

Warum wird bei einer augenärztlichen Kontrolluntersuchung die Dicke der Cornea gemessen?

Bei augenärztlichen Kontrolluntersuchungen wird mit dem optischen Kohärenz-Pachymeter (OCP) die Dicke der Hornhaut am Auge (Cornea) gemessen. Diese Messung erfolgt mittels unsichtbaren Laserlichts und erzielt Messgenauigkeiten von bis zu einem tausendstel Millimeter. Die daraus resultierende dreidimensionale Darstellung der Kontur des Sehnervkopfes und der Netzhaut erlaubt eine frühzeitige Feststellung einer möglicherweise schon vorhandenen Schädigung.

Was ist eine „Dioptrie“?

Die Fehlsichtigkeit des Auges wird in der Maßeinheit „Dioptrie“ gemessen und bezeichnet die Stärke, mit der das Licht von optischen Hilfsmitteln gebrochen werden muss, um klar und scharf sehen zu können. Minus-Werte entsprechen der Kurzsichtigkeit, Plus-Werte der Weitsichtigkeit. Je höher die Dioptrien-Zahl, desto stärker ist die Fehlsichtigkeit. Beim Augenarzt oder Optiker wird die Brechkraft der Brillengläser oder Kontaktlinsen in Viertel-Dioptrien-Stufen (0,25 Dioptrien-Stufen) angegeben.

Was versteht man unter einer Sehschule für Kinder?

Bei der Sehschule für Kinder geht es um Vorsorgeuntersuchungen für Kinder jeden Alters. Besonders wichtig ist diese Vorsorge für Kinder in deren Familien Schielen, Sehschwächen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung vorkommen. Diese Störungen wirken sich in den beiden ersten Lebensjahren besonders ungünstig auf die Entwicklung des Kindes aus, falls ihre Ursachen nicht entdeckt und rasch behandelt werden. In über der Hälfte der Fälle führt Schielen zu einer einseitigen Sehschwäche – noch häufiger kommt es zu Störungen des beidäugigen und vor allem des räumlichen Sehens. In der Sehschule für Kinder werden auch Nacht- und Farbensichtigkeit geprüft sowie Gesichtsfeld-Checks durchgeführt.