Bosch My Insurance

Einkommenssicherung

Krankheiten oder Unfälle können alles verändern – die finanziellen Folgen existenzbedrohend sein. Unsere Einkommensvorsorge-Produkte helfen im Fall der Fälle.

Berufsunfähigkeit

Ein berufsunfähiger Mann im Rollstuhl malt ein Bild auf Staffelei, neben ihm liegt sein Hund

Im Moment läuft noch alles nach Plan. Aber was geschieht, wenn Sie einmal nicht mehr arbeiten können? Ihre Arbeitskraft ist Ihr Kapital.

Durchschnittlich jeder Vierte wird im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig. Vom Staat ist in solch einem Fall wenig zu erwarten. Die Kosten für Essen, Wohnung und Auto bleiben bestehen, aber wer soll das finanzieren? Damit ist der Verlust der Arbeitskraft eine der größten existenziellen Lebensrisiken. Wenn Ihr Einkommen einmal wegfällt, kann eine gravierende Versorgungslücke für die gesamte Familie entstehen. Gerade bei vermeintlich ungefährlichen „Bürojobs“ wird das Risiko häufig unterschätzt. Dabei sind Rückenleiden, die durch falsches oder zu langes Sitzen am Schreibtisch ausgelöst werden, und psychische Erkrankungen zu etwa 50 Prozent der Grund, warum Menschen frühzeitig aus dem Job ausscheiden.

Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung leistet dann eine vertraglich festgelegte Rente, wenn der Versicherte wegen einer Krankheit oder eines Unfalls zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig ist, also seinen zuletzt ausgeübten Beruf „halbtags“ nicht mehr ausüben kann. Wer pflegebedürftig ist, gilt in den meisten Fällen ebenfalls als berufsunfähig. Die Unterschiede zwischen den Produkten und den angebotenen Tarifen sind z. T. aber erheblich. Deswegen sollte die Qualität der Versicherungsbedingungen und nicht der Preis bei der Auswahl des richtigen Versicherungsvertrags im Vordergrund stehen.

Dennoch ist die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht immer die richtige Absicherungslösung. Je nach Berufsgruppe verlangen die Versicherer nämlich extrem hohe Beiträge, sodass eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer wäre. In diesem Fall gibt es spezielle Produkte, die an die Gegebenheiten von körperlichtätigen und technischen Mitarbeitern angepasst sind. Mit einer Erwerbsunfähigkeitsrente oder einer Grundfähigkeitsversicherung ist die Arbeitskraft trotzdem sinnvoll und mit einem guten Preis-Leistung-Verhältnis abgesichert.

Speziell für Bosch-Mitarbeiter konnten wir einige Besonderheiten mit den kooperierenden Versicherungsunternehmen verhandeln. So sind die Kostensätze der Versicherung erheblich reduziert, damit die Prämie für diese günstiger ist. Verbesserte Berufsgruppen für die gesamte Bosch-Belegschaft helfen ebenfalls vielen Berufsbildern bares Geld zu sparen.

Vereinfachte Gesundheitsprüfung und vorvertragliche Anzeigepflicht

Wie bei jeder Versicherung haben Sie als Versicherungskunde die Pflicht, bei Vertragsabschluss wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung wird dabei Ihrem Gesundheitszustand besondere Beachtung geschenkt. Der Grund: Eventuelle Vorerkrankungen oder Krankheitsrisiken, durch Ihren Lebensstil und beruflichen Alltag, können das Versicherungsrisiko für die Gesellschaft entscheidend beeinflussen. Nicht selten kommt es hierbei vor, dass Anträge nur gegen Risikozuschlag angenommen oder ganz abgelehnt werden. Füllen Sie die Antragsfragen daher immer sorgfältig aus. Gegebenenfalls empfiehlt sich auch eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Für die Mitarbeiter von Bosch gibt es exklusiv die Möglichkeit, einen Vertrag mit vereinfachten Gesundheitsfragen abzuschließen. Die Gesundheitsprüfung bezieht sich dabei nur auf den Krankheitsstand der letzten zwei Jahre. Hierdurch sind z. B. Mitarbeiter mit einem erhöhten BMI (Übergewicht) oder schon bereits bestehenden Erkrankungen ohne Risikozuschlag versicherbar. Müssen erweiterte Gesundheitsfragen gestellt werden, so prüfen unsere Kundenberater die Fragen vor und stellen bei gewissen Vorerkrankungen eine Risikovoranfrage an den gewählten Versicherer. Somit können Sie als Kunde im Vorfeld genau ermitteln lassen, unter welchen Umständen ein Vertrag zustande kommen würde.

Risikoleben

Eine Frau schaut nachdenklich aus dem Fenster und denkt über eine Risikolebensversicherung nach.

Was, wenn ich sterbe? Wie kann ich meine Angehörigen absichern? Diese Fragen hat sich bestimmt jeder von uns schon einmal gestellt – und es ist mit Sicherheit sinnvoll, „über den Tod hinauszudenken“. Damit Ihre Angehörigen auch für die Zukunft bestens abgesichert sind.

Eine Risikolebensversicherung ist für all diejenigen eine wichtige Absicherung, die für den eigenen Todesfall ihre Hinterbliebenen gut geschützt wissen möchten oder die Versicherung zur Absicherung eines Kredites bei einer Immobilienfinanzierung benötigen. Beim frühzeitigen Ableben des Versicherungsnehmers erhalten die Angehörigen bzw. die Bezugsberechtigten die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme. Mit einer Risikolebensversicherung schaffen Sie es also, dass im Fall der Fälle die Finanzen die kleinste Sorge Ihrer Angehörigen sind.

Produktrechner

Wer sollte eine Risikolebensversicherung abschließen?

Eine Risikolebensversicherung ist vor allem für Familien mit kleinen Kindern wichtig. Denn die staatlichen Leistungen in Form von Witwen- oder Witwerrenten sowie Halbwaisenrenten reichen im Ernstfall nicht aus, um den Wegfall eines Einkommens auszugleichen und den bisherigen Lebensstandard zu halten. Daher sollte auf jeden Fall der Hauptverdiener einer Familie eine Risikolebensversicherung abschließen, damit die Hinterbliebenen im Falle seines Todes ausreichend finanziell abgesichert sind.

Aber selbst wenn sich ein Elternteil ausschließlich um die Erziehung der Kinder kümmert, ist ein Todesfallschutz zu empfehlen. Verstirbt der Vater oder die Mutter durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall, müsste nämlich der Partner eine kostspielige Kinderbetreuung organisieren oder seine Arbeitszeit reduzieren - ohne Versicherungsschutz droht hier eine Versorgungslücke.

Wann lohnt sich ein Wechsel der Risikolebensversicherung?

Vor allem wenn sich Ihre Lebenssituation geändert hat, sollten Sie Ihren Hinterbliebenenschutz überprüfen - etwa nach einer Heirat oder der Geburt eines Kindes.

Reicht die Versicherungssumme Ihres Vertrags immer noch aus, damit Ihre Angehörigen im Fall der Fälle finanziell abgesichert sind?

Hierbei sollten Sie prüfen, ob sich ein Wechsel des Anbieters für Sie lohnt. Oft ist es möglich, die gewünschte Versicherungssumme zu deutlich günstigeren Beiträgen abzusichern als bei Ihrem bestehenden Vertrag.

Tipp: Kündigen Sie Ihre bestehende Risikolebensversicherung erst, wenn Sie einen neuen Vertrag abgeschlossen haben. Damit stellen Sie sicher, dass Sie jederzeit über einen Todesfallschutz verfügen und keine Lücke in Ihrem Versicherungsschutz entsteht.

Welche Todesfallsumme und Vertragslaufzeit sollte man zur Familienabsicherung wählen?

Die Todesfallsumme der Versicherung sollte so hoch sein, dass die Angehörigen ihren Lebensstandard halten können. Als Faustformel empfehlen Verbraucherschützer, das drei- bis fünffache Brutto-Jahreseinkommen als Hinterbliebenenabsicherung zu vereinbaren. Dies ist allerdings nur ein grober Richtwert. Wie viel Geld Ihre Angehörigen im Todesfall tatsachlich benötigen, hängt ganz von Ihrer persönlichen Situation ab.

Die Vertragslaufzeit sollte dabei ausreichend lang gewählt sein, um Ihre Hinterbliebenen abzusichern. Eltern sollten die Vertragslaufzeit so lange wählen, bis die Kinder ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben und finanziell auf eigenen Seinen stehen. In der

Regel sollte daher eine zur Familienabsicherung so lange laufen, bis das jüngste Kind 25 Jahre alt ist.

Wie sichert man ein Darlehen mit einer Risikolebensversicherung ab?

Alternativ kann eine Risikolebensversicherung als Restschuldversicherung genutzt werden, um einen Immobilienkauf abzusichern. Hierbei sollte die Todesfallsumme so hoch sein wie die ausstehende Restschuld.

Denken Sie daran, dass die Bank bei einer vorzeitigen Rückzahlung des Darlehens eine Gebühr verlangt – eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Daher sollte die Versicherungssumme um diesen Betrag erhöht werden. Als Faustformel gilt, dass Sie auf die Darlehenssumme zehn Prozent aufschlagen sollten.